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Geschichte des Albert-Einstein-Gymnasiums Erfurt

Das Schulgebäude

Mit Entstehung des Wohngebietes rund um den Moskauer Platz entstanden auch zahlreiche Krippen, Kindergärten und Schulen. 1974 wurde der Grundstein für zwei Polytechnische Oberschulen (POS) in der Bukarester Straße gelegt. Bereits 1975 wurde der erste Teil als POS 45 eröffnet, 1976 folgte der zweite Teil als POS 46. Die Baukosten wurden mit rund 4 Millionen Mark der DDR angegeben.

Fotos stammen vom Stadtarchiv Erfurt

1978 bekam die POS 45 den Namen "Georgi Dimitroff" und die POS 46 den Namen "Julius Fucik" verliehen. 1990 entfiel der Zusatz "polytechnisch". Aus der Polytechnischen Oberschule wurde die Oberschule. Unter diesen Namen bestanden beide Schulen bis zur Reform des Schulsystems der ehemaligen DDR im Jahr 1991. Zum 31.07.1991 wurden die Oberschulen der DDR aufgelöst.

Gründung als Gymnasium

Am 01.08.1991 wurden aus den Oberschulen der ehemaligen DDR Grund- und Regelschulen oder Gymnasien. Im Schulgebäude in der Bukarester Straße 1 und 2 wurde das Staatliche Gymnasium 2 gegründet.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Im August 1991 wurde durch das neu gebildete Lehrerkollegium die Schule aus- und umgeräumt, renoviert und für den gymnasialen Unterricht hergerichtet. Unterrichtsmaterial wurde gesichtet und aussortiert. Es mussten Klassen- und Fachräume eingerichtet werden... Im September 1991 öffnete das Gymnasium seine Pforten. 730 Schüler, 2 Direktoren, 56 Lehrer, 2 Sekretärinnen und 13 technische Kräfte eröffneten das erste Schuljahr im neuen Gymnasium.

1993 wurde dem Staatlichen Gymnasium 2 der Name "Albert-Einstein-Gymnasium" verliehen. Zur Feierstunde in der Aula der Schule waren der damalige Kultusminister Dieter Althaus und die Schulamtsleiterin E. Bäßler anwesend.

Die Schule errang durch die Mehrsprachigkeit ab Klasse 5 und den bilingualen Unterricht (Geografie und Geschichte in französischer Sprache) auch über die Stadtgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf.

 

Das Ende des "Albert-Einstein-Gymnasiums"

Durch die ständig zurück gehenden Schülerzahlen fiel die Entscheidung des Schulträgers, den Standort in der Bukarester Straße zugunsten einer Berufsschule aufzugeben. 2005 wurden das "Albert-Einstein-Gymnasium" und das "Heinrich-Mann-Gymnasium" aufgelöst und am Schulstandort Gustav-Freitag-Straße 65 als Gymnasium 5 neu gegründet. Im Schuljahr 2005/2006 als Schulteil des Gymnasium 5 weitergeführt, wurden nur noch wenige Klassen bis zur endgültigen Schließung am 31.07.2006 unterrichtet. Das letzte Schuljahr war geprägt von unzähligen Baumaßnahmen während der Unterrichtszeit, um die Schule für die Eröffnung als Berufsschule vorzubereiten.

 

Bilder der Schule

Blick vom Schulhof

 

Kultusminister Dieter Althaus zur Namensgebung 1993

 

Teil des Schulhofes

 

Schulleiter Chemnitius mit der Urkunde

 


Lehrerkollegium im Jahr 1996


Lehrerkollegium im Jahr 2003
 

Homepage ehemaliges Albert-Einstein-Gymnasium
www.aeg-erfurt.de